Dach & Fassade
Neueindeckung inklusive Aufsparren- und Geschossdeckendämmung. Kerndämmung der Fassade als Einblasdämmung in das zweischalige Mauerwerk.
Schlüsselfertig als Generalunternehmer umgesetzt — von Energieeffizienzklasse H auf KfW-55-EE-Standard in nur fünf Monaten Bauzeit, bei laufendem Betrieb im bewohnten Bestand.
Energieeffizienz: Klasse H → KfW 55 EE
Das 1974 errichtete 12-Parteien-Haus wies vor Sanierungsbeginn einen erheblichen Instandhaltungsrückstau auf und lag in der schlechtesten Energieeffizienzklasse H. Entscheidend für die Projektplanung war ein logistischer Vorteil: Drei Wohneinheiten zu je rund 70 m² standen bei Baubeginn leer.
Die drei leerstehenden Einheiten (210 m²) wurden zuerst fertiggestellt und anschließend als Ausweichflächen genutzt. Dadurch konnten die Fräsarbeiten für die Fußbodenheizung im bewohnten Bestand ohne Zwischenmiete und ohne Auszug ablaufen — sozialverträglich und ohne Bauzeitverlust.
Innenausbau der 3 leeren Einheiten vorziehen
Bewohner ziehen temporär in die Pufferwohnungen
Fußbodenheizung einfräsen, Mieter kehren zurück
Trotz höherer Kaltmiete blieb die Warmmiete für die Bewohner nahezu unverändert.
Alle Gewerke wurden als Generalunternehmer aus einer Hand koordiniert — von der Gebäudehülle über die Anlagentechnik bis zur Stromerzeugung auf dem Dach.
Neueindeckung inklusive Aufsparren- und Geschossdeckendämmung. Kerndämmung der Fassade als Einblasdämmung in das zweischalige Mauerwerk.
Austausch im gesamten Gebäude auf 3-fach-Isolierverglasung, inklusive elektrischer Rollläden.
Demontage der Altanlage, Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpen-Kaskade sowie Kellerdeckendämmung.
Einfräsen von Fußbodenheizungen in den Bestandsestrich in allen zwölf Einheiten — ohne Aufbauhöhe und ohne Estricherneuerung.
Aufdach-Anlage mit Stromspeicher zur Versorgung der Wärmepumpe und des Allgemeinstroms.
Alle Angaben sind finale Brutto-Investitionssummen inklusive 19 % Mehrwertsteuer, vereinbart als GU-Festpreis bis zur schlüsselfertigen Übergabe.
Orientierungspreise für Ihr Objekt: Preisliste mit Sanierungsrechner · Hintergrund: Was kostet eine Komplettsanierung? · KfW-Förderung für die Sanierung
Vorfertigung und die drei leeren Einheiten als Pufferflächen verkürzten die Bauzeit erheblich. Die Gewerke liefen etappenweise und parallel.
Einrichten der Baustelle und Gerüststellung. Paralleler Beginn des Innenausbaus der drei leeren Wohneinheiten, um diese als Ausweichflächen vorzubereiten.
Dachsanierung und Einblasdämmung der Fassade. Zügiger, etappenweiser Austausch aller Fenster im Bestand. Montage der Photovoltaikanlage auf dem Dach.
Nutzung der fertiggestellten drei Einheiten als Puffer: Bewohner zogen für die Fräsarbeiten temporär um. Installation der Wärmepumpen-Kaskade.
Abschluss der Fräsarbeiten und Rückzug der Mieter. Hydraulischer Abgleich, Einregulierung der Gesamtanlage, TÜV-Abnahme und besenreine Objektübergabe.
Die Sanierung wirkt auf drei Ebenen gleichzeitig — Substanzwert, steuerliche Behandlung und laufender Ertrag.
Die Hebung auf KfW-55-Standard eliminiert den „Brown Discount“ und erzeugte einen starken Value-Add auf das eingesetzte Kapital.
Die energetischen Maßnahmen wurden gutachterlich vollumfänglich als Erhaltungsaufwand deklariert — sofort abzugsfähig und auf fünf Jahre verteilbar.
Heizkosten sanken von 3,50 € auf unter 0,80 €/m². Die Warmmiete blieb für die Bewohner nahezu neutral.
Kernaussage: höhere Kaltmiete bei nahezu unveränderter Warmmiete — die Modernisierung trägt sich für beide Seiten.
Einblicke in fertiggestellte Sanierungen — vom Bad bis zur kompletten Wohneinheit.
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